Akwaaba Feeds landwirtschaft-icon Landwirtschaft & Wasser
  • Kasoa, Ghana
  • Landwirtschaft & Wasser
  • Euro 70.000 - 120.000 / 3 Jahre / Zinssatz: 7 % p.a.
  • Bereits finanziert
    Euro 15.000
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen

VORÜBERGEHEND NICHT INVESTIERBAR

Liebe Anleger*innen,

Akwaaba Feeds ist bereits jetzt in vielen Bereichen nachhaltig ausgerichtet und verfolgt eine soziale Mission. Mit Ihrer Unterstützung wollte sich das Unternehmen auf den Weg machen, die Produktion von Tierfutter noch grüner zu gestalten.

Bedingt durch eine unterdurchschnittliche Erntesaison und zur Überbrückung lokaler Lieferengpässe sieht sich Akwaaba Feeds jedoch momentan gezwungen, zur Aufrechterhaltung der Produktion auf importiertes Soja und Fischmehl zurückzugreifen. Das entspricht nicht dem nachhaltigen Produktionsmuster, welches das Unternehmen im Rahmen seiner ursprünglichen Crowdinvesting Kampagne avisiert hat. Gemeinsam haben Akwaaba Feeds und frankly.green daher entschieden, das Fundraising vorzeitig zu beenden und die Kampagne vorerst nicht mehr zur Investition anzubieten.

Wir vertrauen darauf, dass wir mit dieser Entscheidung in Ihrem Sinne gehandelt haben und werden sicherstellen, dass über frankly.green auch weiterhin nur Projekte vermittelt werden, die unseren strengen Auswahlkriterien bzgl. Umwelt und Klima genügen.

Akwaaba Feeds Team in Ghana vor einem Akwaaba Feeds Plakat
Akwaaba Feeds Team in Ghana

Weitere Informationen über Ghana finden Sie im Länderprofil.

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Sylvester Cooper

Geschäftsführer und Mitgründer, Akwaaba Feeds

Liebe Anlegerinnen, liebe Anleger,

eine gesicherte Ernährungsgrundlage für die Bevölkerung basiert auf nahrhaften und erschwinglichen Lebensmitteln – sowie auf verlässlichen und nachhaltigen Produktions- und Lieferketten. Akwaaba Feeds leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Mit unserer hochwertigen, preisgünstigen und zu 100 % lokal erzeugten Tiernahrung tragen wir bereits heute unseren Teil zu einer ökologisch und finanziell nachhaltigen Landwirtschaft bei.

Darüber hinaus sind wir kontinuierlich auf der Suche nach Innovationen, die es uns ermöglichen, unsere Produkte noch nachhaltiger herzustellen und bei unseren Kunden einen noch höheren Mehrwert zu generieren. Unsere neueste möchten wir Ihnen auch im Rahmen dieser Kampagne präsentieren: Tierfutter auf Insektenbasis. Der erste positive Anklang im Markt signalisiert uns, dass wir damit die richtigen strategischen Weichen gestellt haben.

Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem Ansatz nicht nur uns und unsere Kunden, sondern auch Ghana und unsere Umwelt voranbringen. Werden Sie Teil unseres Weges, werden Sie Teil dieser Innovation!

Wirkung

Mit Ihrer Investition tragen Sie konkret zu drei nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen bei:

Kein Hunger (SDG 2)

Akwaaba Feeds leistet einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der lokalen Ernährungsgrundlage. Dadurch, dass das Unternehmen sowohl bei seinen herkömmlichen soja- und maisbasierten Produkten als auch beim larvenbasierten Tierfutter den Ansatz einer nachhaltigen Landwirtschaft bzw. Kreislaufwirtschaft verfolgt, fördert Akwaaba Feeds den lokalen Lebensmittelmarkt auf eine zukunftsorientierte Art und Weise. Auch die somit ersetzten Importe von vergleichbaren Rohstoffen oder Futtermitteln und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Akwaaba Feeds Produkte unterstützen diese so wichtige Förderung des lokalen Marktes – und somit den Kampf gegen Hunger. Wertschätzung erhält Akwaaba Feeds auch von Ghanas Regierung, welche gleichermaßen die lokale Pflanzen- und Tierzucht durch gezielte Programme unterstützt, um die Ernährungsgrundlage der einheimischen Bevölkerung sicherzustellen und im Land selbst Arbeitsplätze zu erschaffen.

Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (SDG 8)

Der zweite Teil dieses Ziels (Wirtschaftswachstum) definiert sich nicht zuletzt über Inklusion und Nachhaltigkeit, die Förderung von Kreativität und Innovation, sowie die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen durch den Zugang zu Finanzdienstleitungen. Nachhaltigkeit und Innovation sind die Eckpfeiler des Vorhabens von Akwaaba Feeds, wohingegen Sie selbst als Anleger mit Ihrer Investition ein mittelständisches Unternehmen fördern. Selbstverständlich leistet Akwaaba Feeds auch seinen Beitrag zum ersten Eckpfeiler dieses Ziels und bietet seinen Beschäftigten nicht nur menschenwürdige, sondern auch faire Arbeitsbedingungen.

Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster (SDG 12)

Vielerorts wird Tiernahrung aus importierten Sojabohnen und Fischmehl hergestellt. Diese Rohstoffe haben allerdings einen bitteren Beigeschmack: Nicht nur die Kosten und Abhängigkeiten stellen Risiken dar. Auch die problematischen Umweltauswirkungen zeugen von wenig Zukunftsdenken. Großbäuerlich betriebene Sojaplantagen gehen häufig mit Regenwald-Abholzungen einher, wobei mehr als drei Viertel der Sojaproduktion in die Herstellung von Tierfutter fließt (mehr als ein Drittel direkt in Geflügelfutter). Auch ca. 15 % des globalen Wildfischfangs enden als Fischmehl oder -öl in Ställen und Aquakulturen.

Hierbei handelt es sich häufig um kleinere Fischarten, die wiederum als Nahrungsgrundlage für größere Arten in den Meeresnahrungsketten fehlen und dadurch die Überfischung und den Biodiversitätsverlust der Meere indirekt beschleunigen.

Bereits der bestehende Ansatz von Akwaaba Feeds, für seine Futtermittel ökologisch nachhaltig angebautes Soja und Mais von lokalen Kleinbauern zu beziehen, erkennt die ökologischen und klimatischen Herausforderungen unserer Zeit an und bietet über ebenjene Einbindung lokaler Lieferanten zudem eine wichtige soziale Komponente. Darüber hinaus führt Akwaaba Feeds für sein neues insektenbasiertes Produkt ein Kreislaufmodell ein, zu dessen Umsetzung biologischer Abfall gesammelt und als Grundlage für die Larvenzucht wiederverwendet wird. Sowohl das eigentliche Endprodukt – getrocknete Larven bzw. Puppen für das Tierfutter – als auch der entstandene Kompost (als natürliches Düngemittel) werden dann erneut in die Nahrungsmittelproduktion zurückgeführt. Dieses regenerative Modell schont Ressourcen und reduziert negative Umwelteinflüsse wie z.B. Treibhausgase.

WEITERE GRÜNE INVESTITIONSMÖGLICHKEITEN

frankly.green ist Teil der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI). Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert die Plattform aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.